Benxi
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Historie

Ein Blick in die Vergangenheit

Seitdem ich denken kann, bin ich von Tieren umgeben. Ich bin mit Rindern aufgewachsen und groß geworden, habe ihr Wesen und ihre Seelen kennengelernt.

Ich habe schon als Kind verstanden, dass jedes Tier ein einzigartiges und besonderes Lebewesen ist, mit eigenen Empfindungen, Charakteren, Bedürfnissen und auch Ängsten. Jedes Tier ist einmalig, wie wir Menschen, und dennoch teilen sie alle in besonderen Maße eine Eigenschaft mit uns: Sie haben Gefühle. Dass diese Gefühle respektiert werden wollen, das war mir immer bewusst.

 
Als ich meine landwirtschaftliche Ausbildung mit 16 Jahren absolvierte, hätte ich mir nicht erträumen lassen, dass ich heute, über 30 Jahre später, meinen Tieren, meinen Freunden, dieses respektvolle und würdige Leben ermöglichen darf. Meine Tiere müssen nichts leisten, sie müssen keinen Nutzen erbringen und nicht funktionieren, um eine Daseinsberechtigung zu besitzen – sie sollen einfach leben und sein.
 
Viele Jahre sind vergangen, seitdem mein geliebter Großvater Johann Zeh den Bauernhof 1934 von seiner Großtante übernahm. In den 60er Jahren übernahmen meine Eltern den landwirtschaftlichen Hof und boten zusätzlich Ferien- und Gästezimmer an. Als im Jahr 1995 sowohl mein Großvater als auch mein Vater kurz nacheinander starben, stand ich mit nur 26 Jahren alleine da. Diese Zeit war nicht einfach – im Gegenteil – aber ich habe weitergemacht, bis ich mich 2014 dazu entschied, den Lebenshof zu gründen. Ich wollte einen Ort für Mensch und Tier für das Wesentliche im Leben, für Liebe und Zufriedenheit, ich wollte einen Ort mit gegenseitigen Respekt und Wertschätzung im Umgang mit Tieren und der Natur, einen Ort zum Wohlfühlen – Der „Wohlfühlhof Zeh e.V.“ war geboren.
 
Die Ungerechtigkeit gegenüber Tieren in der landwirtschaftlichen Tierhaltung machte mir schon immer zu schaffen, sie widerstrebte mir. Mit der Gründung des Lebenshofs fasste ich den Mut – trotz vieler persönlicher Risiken und dem Bruch einer fast 100 Jahre alten Familientradition -, meiner Intuition zu folgen und die Ausbeutung meiner Tiere zu beenden. Ich stieg aus der Landwirtschaft aus und schenkte meinen Tieren das Leben, das sie verdient haben. Vieles hat sich seitdem geändert, eines ist aber immer gleichgeblieben: Meine Liebe zu den Tieren und meine Achtung vor deren Leben. Sie waren und sind meine Freunde!
 

Ich Danke euch von Herzen, dass ich meinen Tieren dieses Leben ermöglichen kann. Ich freue mich, dass es immer mehr Menschen gibt, die die Augen nicht mehr verschließen.

Danke ❤️

Euer Hans-Peter
(Mai 2020)

1934

1967

1996

2014

2020

In diesem Jahr hat mein Großvater Johann Zeh den Hof von seiner Großtante Frau Tauscher geerbt.

In diesem Jahr haben meine Eltern Maria und Hans Zeh den Hof meines Großvaters Johann übernommen. Zusätzlich wurden Ferien auf dem Bauernhof angeboten.

Nach dem Tod meines Vaters (und Großvaters) habe ich unseren Hof weitergeführt. Die landwirtschaftliche Ausbildung absolvierte ich bereits mit 16 Jahren. Als zweites Standbein baute ich den Hof weiter mit Ferienwohnungen aus.

Gründung von Wohlfühlhof Zeh e.V. und seitdem Ausbau und Renovierung des Ferienhofs (Ferienwohnungen und Gästezimmer)

Start eines Crowdfundings bei betterplace.org: Wir bauen einen neuen, artgerechtes Laufstall für alle Rinder, um die Tiere aus dem schlimmen Überbleibsel aus der Vergangenheit, ein alter Anbindestall, zu befreien.

Mein Großvater Johann Zeh bei der Arbeit

Mein Vater Hans in jungen Jahren mit Kälbern

Mein Großvater Johann Zeh bei der Arbeit

Der Bauern- und Ferienhof früher

Mein Vater Hans